Regelschmerzen
& Schmerzen im
Allgemeinen

Was versteht man unter „Der Regel“?

Regel ist der umgangssprachliche Ausdruck für die Menstruation oder monatliche Regelblutung von Mädchen und Frauen. Einmal im Monat reift im weiblichen Zyklus eine Eizelle heran, die befruchtet werden kann. Gleichzeitig wandelt sich die Gebärmutterschleimhaut so um, dass sich eine befruchtete Eizelle in ihr einnisten kann: Sie wird gut durchblutet und dicker. Wird diese Eizelle nicht befruchtet, wird das neu gebildete Gebärmuttergewebe wieder abgestoßen – es kommt zur Regelblutung.

Der Menstruationszyklus ist die Zeit zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem letzten Tag vor der nächsten Regelblutung. Durchschnittlich dauert der gesamte Zyklus im Durchschnitt 28 Tage, Zykluslängen von 25–35 Tagen gelten aber auch als vollkommen normal. Vor allem bei jungen Mädchen, die erst vor kurzem ihre erste Monatsblutung hatten, kann der Zyklus noch sehr unregelmäßig sein. In den ersten Monaten nach der ersten Regel ist das durchaus normal – der Zyklus muss sich erst „einpendeln“.

Welche Beschwerden/Schmerzen können während meiner Tage noch auftreten?

Vor dem Einsetzen der Regel können krampfartige Schmerzen im Unterleib auftauchen. Es ist möglich, dass diese Beschwerden über mehrere Tage auftreten. Typische Begleitschmerzen während der Tage können Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen sein.

Wie häufig und wie stark Beschwerden während der Tage auftreten ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche Frauen bemerken lediglich eine Blutung, andere wiederum sind von heftigen Krämpfen geplagt, sodass sie im Alltag stark eingeschränkt sind.

Folgende Symptome können auftreten:

  • Krampfartiges Zusammenziehen im Unterleib
  • Schmerzen im Unterleib
  • Rückenschmerzen
  • migräneartige Kopfschmerzen
  • üble Gerüche werden stärker und unangenehmer wahrgenommen
  • Müdigkeit, Energiemangel
  • Missstimmungen

Warum habe ich Regelschmerzen?

Die Ursache für Regelschmerzen liegt im starken, krampfartigen Zusammenziehen der Gebärmutter. Dies ist zu Beginn jedes Zyklus ein ganz normaler Vorgang. Diese sogenannte Kontraktion dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) abzustoßen, damit danach wieder ein neuer Zyklus begonnen werden kann.

Prostaglandine, also Gewebshormone, stehen unter dem Einfluss von Östrogenen und werden direkt in der Gebärmutterschleimhaut gebildet. Erhöht sich der Prostaglandinspiegel bewirkt dies auch ein länger anhaltendes und verstärktes Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur. Jedoch spielen nicht nur Hormone sondern auch psychische Faktoren wie Stress oder Angst eine wichtige Rolle.

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